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Sicherheitstipps für Seniorinnen und Senioren

Fortbildung Februar 2011

Randolf Latusek zeigte anhand der Statistik des Bundeskriminalamtes auf, dass Seniorinnen und Senioren nicht öfter von Straftaten bedroht sind als andere Altersgruppen. Jedoch wird in den Medien der Eindruck erweckt, dass gerade ältere Menschen der Kriminalität hilflos ausgeliefert sind. Dabei steht das subjektive Sicherheitsgefühl oft im Gegensatz zur objektiven Sicherheitslage.

 

Randolf Latusek stellte das Vorgehen von bestimmten Straftätern vor, bei den insbesondere ältere Menschen Opfer einer Straftat werden. Gemeinsam mit den Teilnehmern erarbeitete der Präventionsfachmann Möglichkeiten zum Schutz vor Betrugs- und Diebstahldelikten, wie die Vermeidung von Auskünften und der Teilnahme von Glücksspielen am Telefon, Vertragsabschlüssen an der Haustür, das Öffnen der Wohnungstür bei fremden Personen und das Beachten von ausreichender Beleuchtung auch bei Abwesenheit, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Ganz wichtig sei es, sich nicht abzuschotten, ein aktives Leben zu führen, informiert zu sein und eine lebendige Nachbarschaft zu pflegen, um nicht ein ahnungsloses Opfer zu werden.

 

In der Diskussion wurde deutlich, dass gerade die ZeitspenderInnen, die zahlreiche Kontakte zu Seniorinnen und Senioren haben, in besonderem Maße Multiplikatoren für die Kriminalprävention sind.